Der rückwärts fahrende Zug

Der rückwärts fahrende Zug

 

Vor einigen Wochen bin ich mit der S-Bahn zu meiner Freundin gefahren, sind eh nur 3 Stationen, also voll geschwind von Favoriten nach Atzgersdorf.

Trotzdem hab ich mich gesetzt, es waren ja genug Plätze frei.

Nach 2 Stationen kam die Durchsage:

Nächster Halt – Atzgersdorf.

na gut, mach ich mich auf zur Tür um auszusteigen, doch halt…was ist das ??

Der Zug braust durch die Haltestelle, na da schaust aber….

Im ersten Moment dachte ich, ich bin im falschen Zug, also in einem der in Atzgersdorf nicht hält, aber dann fiel mir ein, dass da doch grad die obligate Durchsage war, ja was denn nun.

Dableibt der Zug auch schon stehen – so auf halber Strecke zwischen Atzgersdorf und Liesing.

Gespannt warten die Fahrgäste was nun passiert.

Erstmal eine Durchsage:

*Zugbegleiter bitte melden*

Hat er offenbar getan – denn nun ging es weiter, aber ….

rückwärts…..

Die S-Bahn ist glatt die halbe Station zurück gefahren, ohne dass der Zugbegleiter oder Fahrer auch nur einen Mucks gesagt hätte.

Türen auf in Atzgersdorf, Leute raus  und schwupps weiter in Richtung Liesing – ohne mich.

Ich war froh, dass ich nicht in Liesing umsteigen hab müssen und zurück fahren.

 

So was hab ich noch nicht erlebt, fährt sie SBahn glatt rückwärts, weil der Fahrer vergisst im Bahnhof anzuhalten.

26.8.07 14:15

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Ralph (28.8.07 09:45)
Pleiten, Pech und Pannen bei der Wiener S-Bahn - da kann ich auch was erzählen:

Ich wollte im Juni vorigen Jahres vom Bahnhof "Gersthof" aus nach Schönbrunn fahren. Zunächst einmal hatte die Bahn erheblich Verspätung und entsprechend voll war es zwischenzeitlich auf dem Bahnsteig geworden.

Als wir dann endlich alle drinsaßen und -standen und der Zug anfahren wollte, gab es einen kurzen aber um so heftigeren Ruck so daß unvermittelt einige der Passagiere in inniger Umarmung dastanden.

Dann tat sich minutenlang gar nichts. Nach einer Zeit des bangen Wartens ein erneuter, allerdings nicht mehr ganz so heftiger Ruck - atemlose Stille überall. Dann wieder Ruck - Stille, Ruck - Stille.

Endlich - es durften wohl zwischenzeit 10 - 15 Minuten vergangen sein, die "erlösende" Durchsage: "Zug defekt - alles aussteigen!"

Ich hätte mich in den A...llerwertesten beißen können; denn eigentlich wollte ich mit der Tram zum Schottentor gefahren und von dort die U-Bahn genommen haben (weil ich mich auf dieser Strecke zwischenzeitlich ganz gut auskannte) - was ich dann auch sofort tat.

Immerhin traf ich so gegen 11.00 Uhr am Schloß Schönbrunn ein. Der Regen hatte aufgehört, die Sonne ließ sich zeitweise blicken und so wurde es noch ein schöner Tag - auch mit "Strudelshow"!!

Die Wiener S-Bahn - wohl eines der letzten Abenteuer auf unserem Planeten; ich muß bald mal wieder nach Wien kommen...!!

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